Beim Jugendamt angezeigt

Es ist eine gute Einrichtung, dass Jugendämter informiert werden können, wenn Kinder bedroht werden oder es auch nur den Anschein gibt, dass etwas in einer Familie nicht stimmt. Manch ein Mord an Kindern hätte vielleicht verhindert werden, wenn die Nachbarn wachsam gewesen wären und einen Hinweis gegeben hätten. Viel Leid wäre Kindern erspart geblieben.

Aber nun sind wir dran. Wir haben einen Zettel im Briefkasten, der uns auffordert, das örtlich zuständige Jugendamt sofort anzurufen. Frau Wehrmann ruft uns an. Bisher war sie beständig auf unserer Seite und wir hatten ihre volle Unterstützung. Jetzt redet sie in sehr ernstem, fast vorwurfsvollem Ton mit uns.

„Sie sind sehr, sehr schlechte Pflegeeltern“, beschuldigt sie uns.

Niemand von uns weiß, worum es geht. Ein anonymer Anrufer berichtet von lautem Weinen und Schreien in unserem Haus. Wir würden die Kinder als „Arschlöcher“ bezeichnen und grob mit ihnen schimpfen und umgehen.

Oh mein Gott! Wenn doch Susann beim Haarewaschen nicht immer so ein Spektakel machen würde! Wenn es ihr gefällt, brüllt sie wie am Spieß. Wenn ihr etwas nicht passt, verlässt sie mitten im Winter das Haus und setzt sich vor den Zaun mitten in den Schnee, ohne Schuhe, Jacke oder Mantel. Jugendämter haben das schon mal als „Freiheitsberaubung“ gebrandmarkt. In jedem Falle wäre es eine grobe Pflichtverletzung, Kinder unter diesen Bedingungen einfach vor die Tür zu setzen. Aber sie ging ja alleine.

Was sollen Pflegeeltern in einem solchen Fall tun, ohne sich schuldig zu machen? Das Kind schnappen und ins Haus zerren? Wäre das nicht Gewalt? Darauf warten, dass das Kind wieder hinein kommt? Wäre das nicht Pflicht verletzend? Es ist eine Zwickmühle wie aus dem Lehrbuch.

Dabei haben wir alles getan, was wir hätten tun können. Als die Kinder zu uns kamen, wussten sie nicht einmal, wie man sich die Haare waschen und kämmen soll. Fingernägel reinigen und schneiden, unbekannt! Ist es Körperverletzung, die Kinder dazu anzuhalten und ihnen damit zu helfen, sie dazu zu bewegen? Wäre das Gegenteil, alles gewähren zu lassen, nicht genau die Vernachlässigung, die sie Jahre lang erfahren haben?

Es steht fest, dass es den Kindern so gut bei uns geht, wie es ihnen noch nie gegangen ist. Sie entwickeln sich positiv. Wir erweitern schrittweise ihren Horizont und fördern ihre Entwicklung nachhaltig. Sie fühlen sich wohl bei uns, sagen Mama und Papa zu uns.

Natürlich können wir nicht ausschließen, Fehler zu machen. Aber wir lernen aus Fehlern und bemühen uns, sie nicht zu wiederholen. Die Therapeutinnen helfen uns dabei, zu verstehen, was Traumatisierung bedeutet und welche Verhaltensweisen daraus resultieren. Wir wissen, dass sie ihre bisherigen Erfahrungen und Gefühle auf uns übertragen, uns aber gar nicht damit meinen.

Es ist schon merkwürdig. Der Anrufer beim Jugendamt hat angegeben, dass er die geschilderten Vorgänge gar nicht mitbekommen hat, sondern im Auftrag eines anderen anruft und dabei noch anonym bleiben will. Das klingt sehr nach einem Nachbarn, wie ihn jeder kennt, der mit seiner Umwelt nicht in Frieden leben will oder kann und der deshalb stänkert und dafür einen Grund sucht.

Wir beschließen, in die Offensive zu gehen. Jedem, der es in unserer Straße hören oder nicht hören will, erzählen wir von der Anzeige. Naürlich ist jeder entrüstet, die meisten versichern uns ihres Respekts und ihrer Solidarität. Es ist die einzige Möglichkeit, unser Ansehen wieder herzustellen.

Aber die Anzeige hat auch Auswirkungen auf unsere familiäre Situation. Wir fühlen uns ständig beobachtet und in unserem Handeln eingeschränkt. Mit der Unbefangenheit in unserem Leben ist es vorbei. Und natürlich ist die Anzeige Thema in unserer Familie.

Jetzt, zu einem Zeitpunkt, zu dem wir daran arbeiten, dass sich die Kinder sicher fühlen und binden können, steht die Frage nach den Folgen der Anzeige im Raum.

„Müssen wir jetzt wieder ins Heim? Wir möchten doch bei euch bleiben!“, sorgt sich Susann, der doch die Anzeige gerade nützen sollte.

Wir versuchen, die Situation zu entschärfen, obwohl wir die Konsequenzen selbst nicht abschätzen können und beruhigen die Kinder. Aber sie müssen sich eben doch mehr zurückhalten, um der Nachbarschaft keinen Anlass für weitere Beschwerden zu geben. Wir befürchten eine Destabilisierung unserer beiden Kinder.

Natürlich muss das Jugendamt dem Vorfall nachgehen. So kündigen sie sich zu einem Hausbesuch an, um mit uns zu sprechen. Frau Wehrmann, die noch zuständig ist und Frau Schilling, die die Zuständigkeit bald übernehmen wird, sitzen bei uns am Tisch. Sie können sich davon überzeugen, dass die Kinder unversehrt und stark beunruhigt sind.

Wir schildern die Sache aus unserer Sicht und betonen, dass diese Aktion der Stabilisierung der Situation der beiden Kindern nicht zuträglich war. Deshalb fordern wir ein, dass nicht nur die Kinder geschützt werden müssen, sondern auch die gesamte Pflegefamilie vor Angriffen von außen bewahrt werden muss. Dabei wollen wir, dass diese und künftige Situationen auch darauf untersucht werden, ob eine Anzeige wirklich fundiert ist oder ob andere Interessen dabei mitspielen. Wir schlagen vor, Nachbarn, die Schule und den Hort zu befragen.

Sicherlich haben die Mitarbeiter der Jugendämter auch ihre Erfahrungen und ein Urteilsvermögen. Aber in einer Zeit, in der die Jugendämter in der Kritik stehen, nicht genug gegen Misshandlungen von Kindern zu tun, sind auch sie unsicher geworden und möchten sich absichern. Aber in unserem Falle bleiben Konsequenzen aus; wir haben wohl überzeugt.

Dennoch ist es schon unglaublich, wozu manche Menschen fähig sind, nur um andere zu diskreditieren und mit ihnen zu stänkern. Sie wissen ja nicht, was sie den Kindern antun, wie sie sie verunsichern, was sie kaputt machen. Wir müssen damit leben. Und wir sind eine Erfahrung reicher.

Advertisements

Über Sir Ralph

Spezialist für Englisch, Wirtschaftsenglisch, Lernmethoden und Motivation, Pflegekinder und -eltern, internationale Kontakte, passionierter Motorrollerfahrer // Expert in English and Commercial English, interested in foster parenting and international contacts and riding my 125cc scooter
Dieser Beitrag wurde unter Der Kampf um Normalität abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

15 Antworten zu Beim Jugendamt angezeigt

  1. Mutter schreibt:

    So geht es auch den meisten Ursprungsfamilien, der Angstzustand und das Trauma lasten schwer auf der Familie, wenn einmal so eine Nachricht vom Jugendamt angekommen ist. Die ganzen Mühen, die ganze Liebe, die man den Kindern gegeben hat, ist auf einmal nichts mehr wert und man fühlt sich als Verbrecher abgestempelt. Ich habe schon öfter solche Berichte von Pflegeeltern gelesen. Die Jugendämter machen da keinen Unterschied. Wer nicht hauptsächlich des Geldes wegen die Kinder bei sich hat und nicht kalt und herzlos genug ist, wird von ihnen verfolgt – auch Pflegeeltern. Bei wie vielen von den 33.710 weggenommenen Kindern ist es der Familie so ergangen? Beim Anteil der allein wegen „Überbelastung eines Alleinerziehenden“ über 14.000 (destatis.de) weggenommenen Kinder wahrscheinlich den meisten davon. So ist es jetzt eingeführt worden, daß Alleinerziehende, die von der Arge sanktioniert werden, gleichzeitig beim Jugendamt gemeldet werden.
    Deutschland ist ein Irrenhaus geworden.

    • Ralf von der Lieth schreibt:

      Ein zweiter Versuch !!!
      ………………………………

      Guten Tag Herr Gehrke,
      ich bin der Vater einer Tochter, die drei Jahre zu Unrecht von kriminellen Jugendamtmitarbeitern verschleppt war !!!
      Es gibt erstenst ein Verfassungsurteil, – 1 BvR 374/09 -, doch selbst da stehen die Lügen der krimminellen Jugendamtmitarbeiter drinn,
      http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rk20100129_1bvr037409.html?Suchbegriff=1+BvR+374%2F09
      und zweitens ein Gutachten von Herrn Prof. Dr. Frank Häßler aus der Universitätsklinik Rostock, das eindeutig aussagt, dass unsere Tochter niemals hätte „Inobhut“ genommen werden dürfen !!!
      …………………….

      °° Es ist eine gute Einrichtung, dass Jugendämter informiert werden können, wenn Kinder bedroht werden oder es auch nur den Anschein gibt, dass etwas in einer Familie nicht stimmt. °°
      Wie Gut, dass sie jetzt wissen, dass so unliebsame Mitmenschen zerstört werden !!!
      …………………………………………..

      Hier ein passendes Gedicht :

      „Polizei! Öffnen! Wir brechen sonst ein!
      Aufmachen! Sofort! Lassen Sie uns herein!“
      Die Stimme donnert. Es donnert die Faust.
      Die Mutter, im Tiefschlaf, schreckt auf. Ihr graust.
      „Ein Albtraum“, denkt sie und deckt sich schnell zu.
      Müde ist sie. Noch ein Stündchen bleibt Ruh.

      Da hämmert es wieder wie irr an der Tür.
      „Einlass!“, brüllt jemand. Laut wie ein Tier.
      Die Mutter springt auf, greift nach Slip und BH,
      da poltert‘ s herein, da sind sie schon da,
      bewaffnet, mit Hund, sind es sechs oder mehr,
      Gesichter vermummt, im Anschlag Gewehr.

      „Das Jugendamt.“ Eine Frau weist sich aus.
      „Wo sind die Kinder? Die müssen hier raus.“
      Die Kleinen im Bett hören die Mutter schrei’n,
      ihr Bitten und Flehen, ihr Toben, ihr „Nein!“
      In Panik verkriecht sich der Jüngste im Schrank,
      er denkt an die Geißlein und den Wolf, der ertrank,
      weil die Mutter kam, ihm die Kinder entriss
      und den Bösewicht tief in den Brunnen schmiss.

      Doch sie sind schon im Zimmer, zu zweit und zu dritt,
      der Hund an der Leine sucht schnüffelnd mit.

      Sie schnappen die Kinder, auch den Kleinen im Schrank.
      Sie zerren ihn raus, er strampelt sich blank.
      „Mama, ich will nicht! Hilf, Mama! Nein! Nein!“
      Die Mutter will zu ihm, sie schließen sie ein,
      noch aus dem Auto hört , gellend, sie: „Nein!“
      Sie sieht sie nicht wieder. Ihre Kinder sind fort,
      versteckt vor der Mutter an heimlichem Ort.

      Sie kämpft bei Gericht, doch sie sind ihr geraubt.
      Das Jugendamt hat einem Nachbarn geglaubt.
      Der hatte es satt, das Trappeln im Haus,
      das fröhliche Kinderlachen hielt er nicht aus.
      Ein Anruf beim Amt, ein erfundener Grund,
      schon griffen sie zu, die Häscher mit Hund.

      Auf Verdacht ab ins Heim, die Familie zerschlagen.
      Der Mutter hilft weder Kämpfen noch Klagen.
      Im Namen des Volkes ist alles legal,
      auch wenn man Eltern das Liebste stahl.

      Das hatten wir schon mal, lang ist es nicht her,
      da stampften die Stiefel, präsentiert das Gewehr,
      da herrschten noch Zucht und auch Ordnung im Land,
      da kam in den Knast, wer nicht staatskonform stand,
      da entzog man die Kinder, brach den Eltern das Herz,
      das lehrte gehorchen durch Folter und Schmerz.

      Wie weit scheint das weg, wie längst überwunden.
      Fern glaubt man das Deutschland der finstersten Stunden.
      Nazi und Stasi, sie schienen begraben,
      und feiern doch Urständ in heutigen Tagen,
      sind so verdammt nah, wenn sie kommen mit Macht
      und rauben wieder die Kinder bei Nacht
      und keiner kann helfen, nicht mal das Gericht,
      weil das Jugendamt immer das letzte Wort spricht.

      (Autorin: Frau Dr. Karin Jäckel)
      …………………………………………

      °° Manch ein Mord an Kindern hätte vielleicht verhindert werden, wenn die Nachbarn wachsam gewesen wären und einen Hinweis gegeben hätten. °°

      Talea ???
      von ihrer Pflegemutter in Wuppertal in der Badewanne ermordet.

      Anna ???
      von ihrer Pflegemutter in Bad Honnef in der Badewanne ermordet.
      ……………

      °° Viel Leid wäre Kindern erspart geblieben. °°

      Zig tausend Kinder, die in Pflegefamilien misshandelt, geqält und vergewaltigt werden ???
      ………………………………………

      °° Aber nun sind wir dran. Wir haben einen Zettel im Briefkasten, der uns auffordert, das örtlich zuständige Jugendamt sofort anzurufen. Frau Wehrmann ruft uns an. Bisher war sie beständig auf unserer Seite und wir hatten ihre volle Unterstützung. Jetzt redet sie in sehr ernstem, fast vorwurfsvollem Ton mit uns. °°

      °° „Sie sind sehr, sehr schlechte Pflegeeltern“, °°
      °° beschuldigt sie uns. °°

      Nun wissen sie wie es leiblichen Eltern geht, deren Kinder vom Jugendamt verschleppt werden !!!
      …………………………………………….

      °° Niemand von uns weiß, worum es geht. °°
      Ich wußte auch nicht warum unsere Tochter verschleppt wurde.
      ………………………………………………………………………

      °° Ein anonymer Anrufer berichtet von lautem Weinen und Schreien in unserem Haus. Wir würden die Kinder als „Arschlöcher“ bezeichnen und grob mit ihnen schimpfen und umgehen. °°
      Leider gibt es „Pflegefamilien“ wo das tatsächlich so ist !!!
      …………………………………………………………………..

      °° Oh mein Gott! Wenn doch Susann beim Haarewaschen nicht immer so ein Spektakel machen würde! °°
      Schampoo brennt in den Augen !!!
      ……………………………………………..

      °° Wenn es ihr gefällt, brüllt sie wie am Spieß. °°
      Das macht meine Tochter auch !!!
      …………………………………………….

      °° Wenn ihr etwas nicht passt, verlässt sie mitten im Winter das Haus und setzt sich vor den Zaun mitten in den Schnee, ohne Schuhe, Jacke oder Mantel. °°
      Meine Tochter erzählte mir, jetzt wo sie endlich nach drei Jahren Kampf wieder zu Hause ist, dass sie von der „Pflegemutter“ im Nachthemd vor die Tür in die Kälte gestellt wurde !!!
      So etwas erzählten mir inzwischen 15 verschiedene Kinder aus verschiedenen Erinrichtungen und Pflegefamilien, im gesammten Bundesgebiet. Alles Kinder, die nach erbitterten Widerstand der leiblichen Eltern inzwischen wieder Freigelassen wurden !!!
      ………………………………

      °° Jugendämter haben das schon mal als „Freiheitsberaubung“ gebrandmarkt. In jedem Falle wäre es eine grobe Pflichtverletzung, Kinder unter diesen Bedingungen einfach vor die Tür zu setzen. Aber sie ging ja alleine. °°
      !!! Freiheitsberaubung !!! ist wenn Jugendämter Kinder verschleppen !!!
      ……………………

      °° Was sollen Pflegeeltern in einem solchen Fall tun, ohne sich schuldig zu machen? Das Kind schnappen und ins Haus zerren? Wäre das nicht Gewalt? Darauf warten, dass das Kind wieder hinein kommt? Wäre das nicht Pflicht verletzend? Es ist eine Zwickmühle wie aus dem Lehrbuch. °°
      Die Kinder zurück zu ihren Eltern bringen !!!
      Und wenn die Eltern Hilfe benötigen,
      ihnen helfen !!!
      ………………….

      °° Dabei haben wir alles getan, was wir hätten tun können. °°
      Wirklich ????
      °° Als die Kinder zu uns kamen, wussten sie nicht einmal, wie man sich die Haare waschen und kämmen soll. Fingernägel reinigen und schneiden, unbekannt! °°
      Als meine Tochter verschleppt wurde, war sie fast 5 Jahre alt.
      Da habe ich ihr morgens und abens die Zähne geputzt !!!
      Die Zähne waren im Top-Zustand !!!
      Nach drei Jahren „Pflegefamilie“ sind die Zähne kaum noch zu retten.
      Ich wusch meiner Tochter auch immer die Haare, mit Waschlappen oder Handtuch vor den Augen. Bei der „Pflegemutter“ mußte sie sich die Haare alleine Waschen, und
      “ Papa, das Haarwaschmittel brannte immer in den Augen. „.
      Als unsere Tochter endlich wieder bei uns war, brauchte ich vier Wochen, bis die Haare nicht mehr verfilzt waren.
      Meine Tochter war ein Frühchen (32.Schwangerschaftswoche),
      ich ließ die Nägel von einer Nagelspezialistin schneiden, das wurde mir als Erziehungsunfähigkeit ausgelegt.
      ……………………………………………………………….

      °° Ist es Körperverletzung, die Kinder dazu anzuhalten und ihnen damit zu helfen, sie dazu zu bewegen? °°
      Ja !!!

      °° Wäre das Gegenteil, alles gewähren zu lassen, nicht genau die Vernachlässigung, die sie Jahre lang erfahren haben? °°
      Wurden sie denn Jahre lang vernachlässigt ???
      ………………………………………………………………

      °° Es steht fest, dass es den Kindern so gut bei uns geht, wie es ihnen noch nie gegangen ist. °°
      Woher wissen Sie, wie es den Kindern vorher ging ???
      Vom Jugendamt ???
      …………………………..

      °° Sie entwickeln sich positiv. °°
      Und bei den leiblichen Eltern hätten sie das nicht ???
      ………………………………………………………………………..

      °° Wir erweitern schrittweise ihren Horizont und fördern ihre Entwicklung nachhaltig. °°
      Und die Eltern hätten das nicht getan ???
      Warum wurde den leiblichen Eltern dann beim Fördern nicht geholfen ???
      ………………..

      °° Sie fühlen sich wohl bei uns, °°
      tatsächlich ???
      °° sagen Mama und Papa zu uns. °°
      Und das finden Sie richtig ???
      ………………………………………..

      °° Natürlich können wir nicht ausschließen,
      Fehler zu machen. °°
      Wir auch nicht !!!
      ……………………..

      °° Aber wir lernen aus Fehlern
      und bemühen uns, sie nicht zu wiederholen. °°
      Wir auch !!!
      ………………

      °° Die Therapeutinnen helfen uns dabei, zu verstehen, was Traumatisierung bedeutet und welche Verhaltensweisen daraus resultieren. °°
      Ich kenne einen Jungen der ist durch die Herrausnahme traumatisiert worden !!!




      …………………………………………………………………….

      °° Wir wissen,
      dass sie ihre bisherigen Erfahrungen und Gefühle auf uns übertragen,
      uns aber gar nicht damit meinen. °°
      Woher wissen Sie, dass sie nicht gemeint sind ???
      ……………………………………………………………………..

      °° Es ist schon merkwürdig. Der Anrufer beim Jugendamt hat angegeben, dass er die geschilderten Vorgänge gar nicht mitbekommen hat, sondern im Auftrag eines anderen anruft und dabei noch anonym bleiben will. °°
      Das Jugendamt nennt das Informantenschutz !!!
      …………………………………………………………………

      °° Das klingt sehr nach einem Nachbarn, wie ihn jeder kennt, der mit seiner Umwelt nicht in Frieden leben will oder kann und der deshalb stänkert und dafür einen Grund sucht. °°
      Das ist sehr häufig so !!!
      ………………………………..

      °° Wir beschließen, in die Offensive zu gehen. Jedem, der es in unserer Straße hören oder nicht hören will, erzählen wir von der Anzeige. Naürlich ist jeder entrüstet, die meisten versichern uns ihres Respekts und ihrer Solidarität. Es ist die einzige Möglichkeit, unser Ansehen wieder herzustellen. °°
      Unsere Tochter ist nur wieder zu Hause, weil ich offensiv gegen das Jugendamt gekämpft habe !!!
      Aber es ging nich um unser Ansehen, sondern einzig und alleine um die Freiheit unserer Tochter !!!
      ……………………………………………………….

      °° Aber die Anzeige hat auch Auswirkungen auf unsere familiäre Situation. Wir fühlen uns ständig beobachtet und in unserem Handeln eingeschränkt. Mit der Unbefangenheit in unserem Leben ist es vorbei. Und natürlich ist die Anzeige Thema in unserer Familie. °°
      Was meinen Sie, wie es unserer Familie geht ???
      …………………………………………………………………..

      °° Jetzt, zu einem Zeitpunkt, zu dem wir daran arbeiten, dass sich die Kinder sicher fühlen und binden können, steht die Frage nach den Folgen der Anzeige im Raum. °°
      Unsere Tochter verarbeitet gerade drei Jahre Elternentzug !!!
      Und wir verarbeiten gerade drei Jahre Kindesendzug !!!
      ……………………………………………………

      °° „Müssen wir jetzt wieder ins Heim? Wir möchten doch bei euch bleiben!“, °°
      °° sorgt sich Susann,
      der doch die Anzeige gerade nützen sollte. °°
      Warum soll sie ins Heim ???
      Warum nicht zu ihren leiblichen Eltern ???
      Warum unterstützen Sie diese nicht darin,
      verantwortungsvolle Eltern zu werden ???
      ………………………………………………………..

      °° Wir versuchen, die Situation zu entschärfen, obwohl wir die Konsequenzen selbst nicht abschätzen können und beruhigen die Kinder. Aber sie müssen sich eben doch mehr zurückhalten, um der Nachbarschaft keinen Anlass für weitere Beschwerden zu geben. Wir befürchten eine Destabilisierung unserer beiden Kinder. °°

      °° Natürlich muss das Jugendamt dem Vorfall nachgehen. So kündigen sie sich zu einem Hausbesuch an, um mit uns zu sprechen. Frau Wehrmann, die noch zuständig ist und Frau Schilling, die die Zuständigkeit bald übernehmen wird, sitzen bei uns am Tisch. Sie können sich davon überzeugen, dass die Kinder unversehrt und stark beunruhigt sind. °°
      Nun wissen Sie auch von der sehr hohen Fluchtation in Jugendämtern.
      ………………….

      °° Wir schildern die Sache aus unserer Sicht und betonen, dass diese Aktion der Stabilisierung der Situation der beiden Kindern nicht zuträglich war. Deshalb fordern wir ein, dass nicht nur die Kinder geschützt werden müssen, sondern auch die gesamte Pflegefamilie vor Angriffen von außen bewahrt werden muss. Dabei wollen wir, dass diese und künftige Situationen auch darauf untersucht werden, ob eine Anzeige wirklich fundiert ist oder ob andere Interessen dabei mitspielen. Wir schlagen vor, Nachbarn, die Schule und den Hort zu befragen. °°

      °° Sicherlich haben die Mitarbeiter der Jugendämter auch ihre Erfahrungen und ein Urteilsvermögen. Aber in einer Zeit, in der die Jugendämter in der Kritik stehen, nicht genug gegen Misshandlungen von Kindern zu tun, sind auch sie unsicher geworden und möchten sich absichern. Aber in unserem Falle bleiben Konsequenzen aus; wir haben wohl überzeugt. °°

      °° Dennoch ist es schon unglaublich, wozu manche Menschen fähig sind, nur um andere zu diskreditieren und mit ihnen zu stänkern. Sie wissen ja nicht, was sie den Kindern antun, wie sie sie verunsichern, was sie kaputt machen. Wir müssen damit leben. Und wir sind eine Erfahrung reicher. °°

      Ich habe genen jeden, der an die Verschleppung unserer beteiligt war ine Strafklage wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit beim IStGH in Den Haag eingereicht !!!

      Mit freundlichen Grüßen Ralf von der Lieth

    • Kindesvater schreibt:

      Jugendämter agieren im rechtsfreien Raum. Sie unterliegen keiner Kontrolle und dürfen sogar straffrei vor Gericht lügen. Im Jahre 2009 wurde die Bundesrepublik Deutschland vom Europäischen Parlament aufgefordert, die zahlreichen festgestellten Menschenrechtsverletzungen durch deutsche Jugendämter abzustellen – bisher ist nichts passiert. Auch der Menschenrechtsrat der UNO hat sich im Rahmen des „Universal Periodic Review“ bereits mit dem Thema beschäftigt, doch die Bundesregierung stellt sich taub. Inzwischen werden selbst Urteile des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte missachtet. Das deutsche Familienrecht ist zu einem Kaspertheater verkommen. Fachgutachten, Gesetze, Gerichtsbeschlüsse werden von den Jugendämtern nach Belieben missachtet. Auf der Strecke bleiben die Kinder.

      • lehrergehrke schreibt:

        Hallo, Kindesvater,
        wie aus meiner Geschichte wohl zweifelsfrei hervorgeht, bin ich bestimmt kein Freund aller Entscheidungen von Jugendämtern und gehe mit ihnen hart ins Gericht. Aber sie haben halt eine wichtige Aufsichtsfunktion, ohne die es wohl zu viel mehr Kindesvernachlässigung, Missbrauch und Traumatiierungen kommen würde. Richtig ist, dass es keine dienstliche Aufsicht gibt und jedes Jugendamt in der Verwaltung des Kreises angesiedelt sind. Sie auf Landesebene, z.B. bei den Landesjugendämtern anzusiedeln, wäre wohl sinnvoller und würde sie auch mehr dienstlicher Aufsicht unterwerfen.

    • Ralf von der Lieth schreibt:

      Ich versuche es auch ein 3. Mal !!!

      Guten Tag Herr Gehrke,

      ich bin der Vater einer Tochter, die drei Jahre zu Unrecht von kriminellen Jugendamtmitarbeitern verschleppt war !!!

      Es gibt erstenst ein Verfassungsurteil, – 1 BvR 374/09 -, doch selbst da stehen die Lügen der krimminellen Jugendamtmitarbeiter drinn,

      http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rk20100129_1bvr037409.html?Suchbegriff=1+BvR+374%2F09

      und zweitens ein Gutachten von Herrn Prof. Dr. Frank Häßler aus der Universitätsklinik Rostock, das eindeutig aussagt, dass unsere Tochter niemals hätte „Inobhut“ genommen werden dürfen !!!

      …………………….

      °° Es ist eine gute Einrichtung, dass Jugendämter informiert werden können, wenn Kinder bedroht werden oder es auch nur den Anschein gibt, dass etwas in einer Familie nicht stimmt. °°

      Wie Gut, dass sie jetzt wissen, dass so unliebsame Mitmenschen zerstört werden !!!

      …………………………………………..

      Hier ein passendes Gedicht :

      „Polizei! Öffnen! Wir brechen sonst ein!

      Aufmachen! Sofort! Lassen Sie uns herein!“

      Die Stimme donnert. Es donnert die Faust.

      Die Mutter, im Tiefschlaf, schreckt auf. Ihr graust.

      „Ein Albtraum“, denkt sie und deckt sich schnell zu.

      Müde ist sie. Noch ein Stündchen bleibt Ruh.

      Da hämmert es wieder wie irr an der Tür.

      „Einlass!“, brüllt jemand. Laut wie ein Tier.

      Die Mutter springt auf, greift nach Slip und BH,

      da poltert‘ s herein, da sind sie schon da,

      bewaffnet, mit Hund, sind es sechs oder mehr,

      Gesichter vermummt, im Anschlag Gewehr.

      „Das Jugendamt.“ Eine Frau weist sich aus.

      „Wo sind die Kinder? Die müssen hier raus.“

      Die Kleinen im Bett hören die Mutter schrei’n,

      ihr Bitten und Flehen, ihr Toben, ihr „Nein!“

      In Panik verkriecht sich der Jüngste im Schrank,

      er denkt an die Geißlein und den Wolf, der ertrank,

      weil die Mutter kam, ihm die Kinder entriss

      und den Bösewicht tief in den Brunnen schmiss.

      Doch sie sind schon im Zimmer, zu zweit und zu dritt,

      der Hund an der Leine sucht schnüffelnd mit.

      Sie schnappen die Kinder, auch den Kleinen im Schrank.

      Sie zerren ihn raus, er strampelt sich blank.

      „Mama, ich will nicht! Hilf, Mama! Nein! Nein!“

      Die Mutter will zu ihm, sie schließen sie ein,

      noch aus dem Auto hört , gellend, sie: „Nein!“

      Sie sieht sie nicht wieder. Ihre Kinder sind fort,

      versteckt vor der Mutter an heimlichem Ort.

      Sie kämpft bei Gericht, doch sie sind ihr geraubt.

      Das Jugendamt hat einem Nachbarn geglaubt.

      Der hatte es satt, das Trappeln im Haus,

      das fröhliche Kinderlachen hielt er nicht aus.

      Ein Anruf beim Amt, ein erfundener Grund,

      schon griffen sie zu, die Häscher mit Hund.

      Auf Verdacht ab ins Heim, die Familie zerschlagen.

      Der Mutter hilft weder Kämpfen noch Klagen.

      Im Namen des Volkes ist alles legal,

      auch wenn man Eltern das Liebste stahl.

      Das hatten wir schon mal, lang ist es nicht her,

      da stampften die Stiefel, präsentiert das Gewehr,

      da herrschten noch Zucht und auch Ordnung im Land,

      da kam in den Knast, wer nicht staatskonform stand,

      da entzog man die Kinder, brach den Eltern das Herz,

      das lehrte gehorchen durch Folter und Schmerz.

      Wie weit scheint das weg, wie längst überwunden.

      Fern glaubt man das Deutschland der finstersten Stunden.

      Nazi und Stasi, sie schienen begraben,

      und feiern doch Urständ in heutigen Tagen,

      sind so verdammt nah, wenn sie kommen mit Macht

      und rauben wieder die Kinder bei Nacht

      und keiner kann helfen, nicht mal das Gericht,

      weil das Jugendamt immer das letzte Wort spricht.

      (Autorin: Frau Dr. Karin Jäckel)

      …………………………………………

      °° Manch ein Mord an Kindern hätte vielleicht verhindert werden, wenn die Nachbarn wachsam gewesen wären und einen Hinweis gegeben hätten. °°

      Talea ???

      von ihrer Pflegemutter in Wuppertal in der Badewanne ermordet.

      Anna ???

      von ihrer Pflegemutter in Bad Honnef in der Badewanne ermordet.

      ……………

      °° Viel Leid wäre Kindern erspart geblieben. °°

      Zig tausend Kinder, die in Pflegefamilien misshandelt, geqält und vergewaltigt werden ???

      ………………………………………

      °° Aber nun sind wir dran. Wir haben einen Zettel im Briefkasten, der uns auffordert, das örtlich zuständige Jugendamt sofort anzurufen. Frau Wehrmann ruft uns an. Bisher war sie beständig auf unserer Seite und wir hatten ihre volle Unterstützung. Jetzt redet sie in sehr ernstem, fast vorwurfsvollem Ton mit uns. °°

      °° „Sie sind sehr, sehr schlechte Pflegeeltern“, °°

      °° beschuldigt sie uns. °°

      Nun wissen sie wie es leiblichen Eltern geht, deren Kinder vom Jugendamt verschleppt werden !!!

      …………………………………………….

      °° Niemand von uns weiß, worum es geht. °°

      Ich wußte auch nicht warum unsere Tochter verschleppt wurde.

      ………………………………………………………………………

      °° Ein anonymer Anrufer berichtet von lautem Weinen und Schreien in unserem Haus. Wir würden die Kinder als „Arschlöcher“ bezeichnen und grob mit ihnen schimpfen und umgehen. °°

      Leider gibt es „Pflegefamilien“ wo das tatsächlich so ist !!!

      …………………………………………………………………..

      °° Oh mein Gott! Wenn doch Susann beim Haarewaschen nicht immer so ein Spektakel machen würde! °°

      Schampoo brennt in den Augen !!!

      ……………………………………………..

      °° Wenn es ihr gefällt, brüllt sie wie am Spieß. °°

      Das macht meine Tochter auch !!!

      …………………………………………….

      °° Wenn ihr etwas nicht passt, verlässt sie mitten im Winter das Haus und setzt sich vor den Zaun mitten in den Schnee, ohne Schuhe, Jacke oder Mantel. °°

      Meine Tochter erzählte mir, jetzt wo sie endlich nach drei Jahren Kampf wieder zu Hause ist, dass sie von der „Pflegemutter“ im Nachthemd vor die Tür in die Kälte gestellt wurde !!!

      So etwas erzählten mir inzwischen 15 verschiedene Kinder aus verschiedenen Erinrichtungen und Pflegefamilien, im gesammten Bundesgebiet. Alles Kinder, die nach erbitterten Widerstand der leiblichen Eltern inzwischen wieder Freigelassen wurden !!!

      ………………………………

      °° Jugendämter haben das schon mal als „Freiheitsberaubung“ gebrandmarkt. In jedem Falle wäre es eine grobe Pflichtverletzung, Kinder unter diesen Bedingungen einfach vor die Tür zu setzen. Aber sie ging ja alleine. °°

      !!! Freiheitsberaubung !!! ist wenn Jugendämter Kinder verschleppen !!!

      ……………………

      °° Was sollen Pflegeeltern in einem solchen Fall tun, ohne sich schuldig zu machen? Das Kind schnappen und ins Haus zerren? Wäre das nicht Gewalt? Darauf warten, dass das Kind wieder hinein kommt? Wäre das nicht Pflicht verletzend? Es ist eine Zwickmühle wie aus dem Lehrbuch. °°

      Die Kinder zurück zu ihren Eltern bringen !!!

      Und wenn die Eltern Hilfe benötigen,

      ihnen helfen !!!

      ………………….

      °° Dabei haben wir alles getan, was wir hätten tun können. °°

      Wirklich ????

      °° Als die Kinder zu uns kamen, wussten sie nicht einmal, wie man sich die Haare waschen und kämmen soll. Fingernägel reinigen und schneiden, unbekannt! °°

      Als meine Tochter verschleppt wurde, war sie fast 5 Jahre alt.

      Da habe ich ihr morgens und abens die Zähne geputzt !!!

      Die Zähne waren im Top-Zustand !!!

      Nach drei Jahren „Pflegefamilie“ sind die Zähne kaum noch zu retten.

      Ich wusch meiner Tochter auch immer die Haare, mit Waschlappen oder Handtuch vor den Augen. Bei der „Pflegemutter“ mußte sie sich die Haare alleine Waschen, und

      “ Papa, das Haarwaschmittel brannte immer in den Augen. „.

      Als unsere Tochter endlich wieder bei uns war, brauchte ich vier Wochen, bis die Haare nicht mehr verfilzt waren.

      Meine Tochter war ein Frühchen (32.Schwangerschaftswoche),

      ich ließ die Nägel von einer Nagelspezialistin schneiden, das wurde mir als Erziehungsunfähigkeit ausgelegt.

      ……………………………………………………………….

      °° Ist es Körperverletzung, die Kinder dazu anzuhalten und ihnen damit zu helfen, sie dazu zu bewegen? °°

      Ja !!!

      °° Wäre das Gegenteil, alles gewähren zu lassen, nicht genau die Vernachlässigung, die sie Jahre lang erfahren haben? °°

      Wurden sie denn Jahre lang vernachlässigt ???

      ………………………………………………………………

      °° Es steht fest, dass es den Kindern so gut bei uns geht, wie es ihnen noch nie gegangen ist. °°

      Woher wissen Sie, wie es den Kindern vorher ging ???

      Vom Jugendamt ???

      …………………………..

      °° Sie entwickeln sich positiv. °°

      Und bei den leiblichen Eltern hätten sie das nicht ???

      ………………………………………………………………………..

      °° Wir erweitern schrittweise ihren Horizont und fördern ihre Entwicklung nachhaltig. °°

      Und die Eltern hätten das nicht getan ???

      Warum wurde den leiblichen Eltern dann beim Fördern nicht geholfen ???

      ………………..

      °° Sie fühlen sich wohl bei uns, °°

      tatsächlich ???

      °° sagen Mama und Papa zu uns. °°

      Und das finden Sie richtig ???

      ………………………………………..

      °° Natürlich können wir nicht ausschließen,

      Fehler zu machen. °°

      Wir auch nicht !!!

      ……………………..

      °° Aber wir lernen aus Fehlern

      und bemühen uns, sie nicht zu wiederholen. °°

      Wir auch !!!

      ………………

      °° Die Therapeutinnen helfen uns dabei, zu verstehen, was Traumatisierung bedeutet und welche Verhaltensweisen daraus resultieren. °°

      Ich kenne einen Jungen der ist durch die Herrausnahme traumatisiert worden !!!

      …………………………………………………………………….

      °° Wir wissen,

      dass sie ihre bisherigen Erfahrungen und Gefühle auf uns übertragen,

      uns aber gar nicht damit meinen. °°

      Woher wissen Sie, dass sie nicht gemeint sind ???

      ……………………………………………………………………..

      °° Es ist schon merkwürdig. Der Anrufer beim Jugendamt hat angegeben, dass er die geschilderten Vorgänge gar nicht mitbekommen hat, sondern im Auftrag eines anderen anruft und dabei noch anonym bleiben will. °°

      Das Jugendamt nennt das Informantenschutz !!!

      …………………………………………………………………

      °° Das klingt sehr nach einem Nachbarn, wie ihn jeder kennt, der mit seiner Umwelt nicht in Frieden leben will oder kann und der deshalb stänkert und dafür einen Grund sucht. °°

      Das ist sehr häufig so !!!

      ………………………………..

      °° Wir beschließen, in die Offensive zu gehen. Jedem, der es in unserer Straße hören oder nicht hören will, erzählen wir von der Anzeige. Naürlich ist jeder entrüstet, die meisten versichern uns ihres Respekts und ihrer Solidarität. Es ist die einzige Möglichkeit, unser Ansehen wieder herzustellen. °°

      Unsere Tochter ist nur wieder zu Hause, weil ich offensiv gegen das Jugendamt gekämpft habe !!!

      Aber es ging nich um unser Ansehen, sondern einzig und alleine um die Freiheit unserer Tochter !!!

      ……………………………………………………….

      °° Aber die Anzeige hat auch Auswirkungen auf unsere familiäre Situation. Wir fühlen uns ständig beobachtet und in unserem Handeln eingeschränkt. Mit der Unbefangenheit in unserem Leben ist es vorbei. Und natürlich ist die Anzeige Thema in unserer Familie. °°

      Was meinen Sie, wie es unserer Familie geht ???

      …………………………………………………………………..

      °° Jetzt, zu einem Zeitpunkt, zu dem wir daran arbeiten, dass sich die Kinder sicher fühlen und binden können, steht die Frage nach den Folgen der Anzeige im Raum. °°

      Unsere Tochter verarbeitet gerade drei Jahre Elternentzug !!!

      Und wir verarbeiten gerade drei Jahre Kindesendzug !!!

      ……………………………………………………

      °° „Müssen wir jetzt wieder ins Heim? Wir möchten doch bei euch bleiben!“, °°

      °° sorgt sich Susann,

      der doch die Anzeige gerade nützen sollte. °°

      Warum soll sie ins Heim ???

      Warum nicht zu ihren leiblichen Eltern ???

      Warum unterstützen Sie diese nicht darin,

      verantwortungsvolle Eltern zu werden ???

      ………………………………………………………..

      °° Wir versuchen, die Situation zu entschärfen, obwohl wir die Konsequenzen selbst nicht abschätzen können und beruhigen die Kinder. Aber sie müssen sich eben doch mehr zurückhalten, um der Nachbarschaft keinen Anlass für weitere Beschwerden zu geben. Wir befürchten eine Destabilisierung unserer beiden Kinder. °°

      °° Natürlich muss das Jugendamt dem Vorfall nachgehen. So kündigen sie sich zu einem Hausbesuch an, um mit uns zu sprechen. Frau Wehrmann, die noch zuständig ist und Frau Schilling, die die Zuständigkeit bald übernehmen wird, sitzen bei uns am Tisch. Sie können sich davon überzeugen, dass die Kinder unversehrt und stark beunruhigt sind. °°

      Nun wissen Sie auch von der sehr hohen Fluchtation in Jugendämtern.

      ………………….

      °° Wir schildern die Sache aus unserer Sicht und betonen, dass diese Aktion der Stabilisierung der Situation der beiden Kindern nicht zuträglich war. Deshalb fordern wir ein, dass nicht nur die Kinder geschützt werden müssen, sondern auch die gesamte Pflegefamilie vor Angriffen von außen bewahrt werden muss. Dabei wollen wir, dass diese und künftige Situationen auch darauf untersucht werden, ob eine Anzeige wirklich fundiert ist oder ob andere Interessen dabei mitspielen. Wir schlagen vor, Nachbarn, die Schule und den Hort zu befragen. °°

      °° Sicherlich haben die Mitarbeiter der Jugendämter auch ihre Erfahrungen und ein Urteilsvermögen. Aber in einer Zeit, in der die Jugendämter in der Kritik stehen, nicht genug gegen Misshandlungen von Kindern zu tun, sind auch sie unsicher geworden und möchten sich absichern. Aber in unserem Falle bleiben Konsequenzen aus; wir haben wohl überzeugt. °°

      °° Dennoch ist es schon unglaublich, wozu manche Menschen fähig sind, nur um andere zu diskreditieren und mit ihnen zu stänkern. Sie wissen ja nicht, was sie den Kindern antun, wie sie sie verunsichern, was sie kaputt machen. Wir müssen damit leben. Und wir sind eine Erfahrung reicher. °°

      Ich habe genen jeden, der an die Verschleppung unserer beteiligt war ine Strafklage wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit beim IStGH in Den Haag eingereicht !!!

      Mit freundlichen Grüßen Ralf von der Lieth

      Guten Morgen Herr Gehrke,
      ich bin, ehrlich gesagt, verwundert.
      Sie beschreiben doch, dass sie sich nicht zu den kriminellen Kinderhändlern zählen.
      Warum unterliegt mein Kommentar denn dann der Zensur ???
      Mit freundlichen Gruß Ralf von der Lieth

      • lehrergehrke schreibt:

        Sehr geerter Herr von der Lieth,
        es tut mir leid, dass ich es bisher noch nicht geschafft habe, Ihre Kommentare freizuschalten und Ihnen zu antworten. Das hole ich nun jetzt nach.

        Dass es Fälle gibt, in denen Kinder zu Unrecht aus Familien (einschließlich Pflegefamilien) genommen werden, ist hinreichend bekannt und ich kenne auch Fälle, in denen Kinder mit SEK-Methoden aus der Schule in Obhut genommen werden, ohne dass die (Pflege-)Eltern davon informiert worden wären, weder vorher noch im Nachhinein. Und ich heiße solche Aktionen, in denen erst gehandelt und dann überprüft wird, nicht gut.

        Pflegeeltern jedoch werden in einem z.T. entwürdigenden Verfahren überprüft, bevor ihnen Kinder vermittelt werden und sie müssen vorher eine Schulung durchlaufen, bevor sie Pflegeeltern werden. Im weiteren Verlauf stehen sie ständig unter der Beobachtung des Jugendamtes, was auch gut so ist. Für Kinder mit sozialer oder körperlicher behinderung gilt, dass mindestens ein Pflegeelternteil eine pädagogische Ausbildung haben muss.

        Es ist mir absolut zuwider, wenn Menschen stigmatisiert werden. Das gilt für leibliche UND Pflegeeltern. Wir haben allerdings durch unsere drei Pflegekinder erfahren, dass sie in Obhut und vermittelt wurden, weil die Herkunftsfamilien nicht in der Lage waren, für sie zu sorgen und sie zu erziehen. Das sage ich, ohne ohne Vorwürfe zu machen. Aber die Kinder bei ihnen zu belassen, wäre sträflich gewesen. In früher Kindheit wurden sie von ihren Herkunftseltern vernachlässigt und traumatisiert. Also tun wir unser bestes, um ihnen einen besseren Start ins Leben zu geben, als sie ihn sonst gehabt hätten.

        Wir hätten es begrüßt, wenn wir mit den Herkunftseltern zuammenarbeiten und das Beste für die Kinder erreichen könnten. Leider aber spüren wir von deren Seite ein Konkurrenzverhalten, das die Kinder in Konflikte stürzt, die sie kaum aushalten können und ihnen schaden. Es könnte alles viel einfacher sein, aber das Leben ist kein Wunschkonzert. Also tun wir alles in unseren Kräften Stehende, um ein vernünftiges Ergebnis zu erzielen.

        Ich gebe zu, dass es schwer ist, mit mir als Pflegevater über Rückführung von Kindern zu ihren leiblichen Eltern zu diskutieren. Dazu kenne ich das Schicksal traumatisierter Kinder zu genau. Aber ich kann mich auch in die Situation der leiblichen Eltern hineinversetzen. Deshalb achte ich auch Ihre Position und toleriere sie.

      • Ralf von der Lieth schreibt:

        Guten Abend Herr Gehrke,
        vielen Dank für Ihre offene Antwort.
        Sie sagen, dass Sie den Hintergrund Ihrer Pflegekinder kennen.
        Sind Sie sich dessen sicher ???
        Sie hatten sicher die Infos des Jugendamtes gelesen.
        Und als Sie mit den leiblichen Eltern sprachen,
        sahen die sie als Feind.
        Und das können Sie nicht nachvollziehen ?
        Wenn Sie zu Unrecht in Untersuchungshaft oder gar in ungerechtfertigter Strafhaft säßen, würden Sie da die Justizbeamten im Gefängnis nicht auch als Feind betrachten ?
        Sie sagen, Pflegeeltern werden überprüft.
        Wer überprüft Pflegeeltern ???
        Als die Richterin unsere Tochter im Berufungsverfahren 2008 besuchte, wurde sie ihr in dem „Kinderheim“, dem die „Pflegefamilie“ unterstellt ist, vorgeführt.
        Als der Gutachter Prof. Dr. Frank Häßler Violet befragte, wurde sie ihm ebenfalls im „Kinderheim“ vorgeführt.
        Also wird die „Pflegefamilie“ vom „Kinderheim“ überprüft ???
        Das Kinderheim kassierte wie ich inzwischen weiß,
        mindestens 9000 € für unsere Tochter.
        6500 € zahlte das Jugendamt für ein Kinderheimplatz.
        2500 € zahlte meine Krankenkasse für einen Pflegeheimplatz Pflegestufe II bei einem völlig normalen Kind.
        Wieviel an die „Pflegeeltern“ oder besser gesagt an die Subunternehmer ging weiß ich noch nicht.
        Aber ich bin nahe drann.
        Ich werde morgen mehr schreiben.
        Lieben Gruß Ralf von der Lieth

      • lehrergehrke schreibt:

        Hallo, herr von der Lieth,
        nach einer Auszeit mit meiner Familie in Rimini kann ich auch wieder antworten.

        Ja, ich kenne den Hintergrund meiner Pflegekinder, von JA haben wir die wenigsten Information bekommen und auch die nur auf Druck. Wir kennen die Symptome der Traumatisierung und Vernachlässigung. Wir kennen die Äußerungen unserern Pflegekinder und wir haben mit den leiblichen Eltern gesprochen.

        Nein, wir sehen die Eltern nicht als unsere Feinde, wir wissen, dass es Eltern gibt, die mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert sind.

        Die Pflegeeltern werden in einem harten Verfahren auf ihre Tauglichkeit für diese schwere Aufgabe vom Jugendamt überprüft und von diesem fortwährend beobachtet. Und das ist gut so. Und die PE sind ausschließlich dem JA unterstellt und keinem Kinderheim. Und wofür sollte das JA Gelder erhalten?

        PE sind keine Subunternehmer, wie Sie es nennen, sie tun ihre Hilfe ehrenamtlich und werden auch nicht zur Einkommenssteuer veranlagt. Sie bekommen einen Betrag als materielle Hilfe und einen Betrag als Hilfe zur Erziehung, die bei heilpädagogischen Pflegen wegen des Aufwandes höher sind. Die Beträge legt der jeweilige Kreis fest, sie oientieren sich an den Vorgaben des Deutschen Vereins. Die meisten Kreise veröffentlichen die Beträge im Internet. Also sond sie kein Geheimnis, das man heben müsste.

        Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit diesen Informationen dienen.

  2. Omalisa schreibt:

    So geht es nicht nur Pflegeeltern, ist das JA erst mal involviert kann man es nicht mehr richtig machen!!!
    Und dafür langt auch ein einziger anonymer Anruf!!! Dann installieren sie eine ihrer Hilfen die den Alltag der Familie dann bestimmen. Irgendwann sind die Eltern dann so zermürbt und eingeschüchtert,das sie aus lauter Angst etwas falsch zu machen gar nichts mehr richtig machen können. Und wer ist schon pausenlos fehlerlos?!
    Jeden Tag werden ca 90 Kinder deutschlandweit in „Obhut“ genommen – nicht mal 2% davon gehen je wieder nach Hause. Seid 2005 gab es eine Steigerung der Inobhutnahmen um 40% !!!
    Sind das ALLES schlechte Eltern?

    • lehrergehrke schreibt:

      Hallo, Omalisa,
      es stimmt schon, dass es ein gewisser Stress ist, vom Jugendamt beobachtet zu werden. Wir als Pflegeeltern haben diese Situation jetzt schon seit mehr als einem Jahrzehnt. Bitte vergessen Sie aber auch nicht, dass man auch spezifische Hilfen einfordern kann und das Jugendamt verpflichtet ist, dem nachzukommen. Es hat uns sehr entlastet, dass wir eine Familienhelferin bekamen, die eine zweite Ansprechpartnerin für die Kinder war, mit Schulaufgaben geholfen hat und uns auch sonst oft entlastet hat. Vor allem haten wir bei Problemen auch eine zweite Meinung.

      Ich kann schon verstehen, dass wer sich damit nicht auskennt, Schwierigkeiten mit dem Helfersystem hat. Es kommt auch immer auf das Jugendamt an und eben auf die Sachbearbeiterin. Wir hatten da zuerst große Schwierigkeiten, aber nach einem Zuständigkeitswechsel hat sich vieles um Positiven verändert.

      Im Übrigen: Ich kenne keine „schlechten Eltern“, die meisten sind allerdings überfordert. Und ich finde es richtig, dass in solchen Fällen das Jugendamt helfend eingreift.

  3. Ralf von der Lieth schreibt:

    Guten Tag Herr Gehrke,
    ich bin der Vater einer Tochter, die drei Jahre zu Unrecht von kriminellen Jugendamtmitarbeitern verschleppt war !!!
    Es gibt erstenst ein Verfassungsurteil, – 1 BvR 374/09 -, doch selbst da stehen die Lügen der krimminellen Jugendamtmitarbeiter drinn,
    http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rk20100129_1bvr037409.html?Suchbegriff=1+BvR+374%2F09
    und zweitens ein Gutachten von Herrn Prof. Dr. Frank Häßler aus der Universitätsklinik Rostock, das eindeutig aussagt, dass unsere Tochter niemals hätte „Inobhut“ genommen werden dürfen !!!

    >> Es ist eine gute Einrichtung, dass Jugendämter informiert werden können, wenn Kinder bedroht werden oder es auch nur den Anschein gibt, dass etwas in einer Familie nicht stimmt. <> Manch ein Mord an Kindern hätte vielleicht verhindert werden, wenn die Nachbarn wachsam gewesen wären und einen Hinweis gegeben hätten. <> Viel Leid wäre Kindern erspart geblieben. <> Aber nun sind wir dran. Wir haben einen Zettel im Briefkasten, der uns auffordert, das örtlich zuständige Jugendamt sofort anzurufen. Frau Wehrmann ruft uns an. Bisher war sie beständig auf unserer Seite und wir hatten ihre volle Unterstützung. Jetzt redet sie in sehr ernstem, fast vorwurfsvollem Ton mit uns. <> „Sie sind sehr, sehr schlechte Pflegeeltern“, <> beschuldigt sie uns. <> Niemand von uns weiß, worum es geht. <> Ein anonymer Anrufer berichtet von lautem Weinen und Schreien in unserem Haus. Wir würden die Kinder als „Arschlöcher“ bezeichnen und grob mit ihnen schimpfen und umgehen. <> Oh mein Gott! Wenn doch Susann beim Haarewaschen nicht immer so ein Spektakel machen würde! <>Wenn es ihr gefällt, brüllt sie wie am Spieß. <> Wenn ihr etwas nicht passt, verlässt sie mitten im Winter das Haus und setzt sich vor den Zaun mitten in den Schnee, ohne Schuhe, Jacke oder Mantel. <> Jugendämter haben das schon mal als „Freiheitsberaubung“ gebrandmarkt. In jedem Falle wäre es eine grobe Pflichtverletzung, Kinder unter diesen Bedingungen einfach vor die Tür zu setzen. Aber sie ging ja alleine. <> Was sollen Pflegeeltern in einem solchen Fall tun, ohne sich schuldig zu machen? Das Kind schnappen und ins Haus zerren? Wäre das nicht Gewalt? Darauf warten, dass das Kind wieder hinein kommt? Wäre das nicht Pflicht verletzend? Es ist eine Zwickmühle wie aus dem Lehrbuch. <> Dabei haben wir alles getan, was wir hätten tun können. <> Als die Kinder zu uns kamen, wussten sie nicht einmal, wie man sich die Haare waschen und kämmen soll. Fingernägel reinigen und schneiden, unbekannt! <> Ist es Körperverletzung, die Kinder dazu anzuhalten und ihnen damit zu helfen, sie dazu zu bewegen? <> Wäre das Gegenteil, alles gewähren zu lassen, nicht genau die Vernachlässigung, die sie Jahre lang erfahren haben? <> Es steht fest, dass es den Kindern so gut bei uns geht, wie es ihnen noch nie gegangen ist. <> Sie entwickeln sich positiv. <> Wir erweitern schrittweise ihren Horizont und fördern ihre Entwicklung nachhaltig. <> Sie fühlen sich wohl bei uns, <> sagen Mama und Papa zu uns. <> Natürlich können wir nicht ausschließen,
    Fehler zu machen. <> Aber wir lernen aus Fehlern
    und bemühen uns, sie nicht zu wiederholen. <> Die Therapeutinnen helfen uns dabei, zu verstehen, was Traumatisierung bedeutet und welche Verhaltensweisen daraus resultieren. <> Wir wissen,
    dass sie ihre bisherigen Erfahrungen und Gefühle auf uns übertragen,
    uns aber gar nicht damit meinen. <> Es ist schon merkwürdig. Der Anrufer beim Jugendamt hat angegeben, dass er die geschilderten Vorgänge gar nicht mitbekommen hat, sondern im Auftrag eines anderen anruft und dabei noch anonym bleiben will. <> Das klingt sehr nach einem Nachbarn, wie ihn jeder kennt, der mit seiner Umwelt nicht in Frieden leben will oder kann und der deshalb stänkert und dafür einen Grund sucht. <> Wir beschließen, in die Offensive zu gehen. Jedem, der es in unserer Straße hören oder nicht hören will, erzählen wir von der Anzeige. Naürlich ist jeder entrüstet, die meisten versichern uns ihres Respekts und ihrer Solidarität. Es ist die einzige Möglichkeit, unser Ansehen wieder herzustellen. <> Aber die Anzeige hat auch Auswirkungen auf unsere familiäre Situation. Wir fühlen uns ständig beobachtet und in unserem Handeln eingeschränkt. Mit der Unbefangenheit in unserem Leben ist es vorbei. Und natürlich ist die Anzeige Thema in unserer Familie. <> Jetzt, zu einem Zeitpunkt, zu dem wir daran arbeiten, dass sich die Kinder sicher fühlen und binden können, steht die Frage nach den Folgen der Anzeige im Raum. <> „Müssen wir jetzt wieder ins Heim? Wir möchten doch bei euch bleiben!“, <> sorgt sich Susann,
    der doch die Anzeige gerade nützen sollte. <> Wir versuchen, die Situation zu entschärfen, obwohl wir die Konsequenzen selbst nicht abschätzen können und beruhigen die Kinder. Aber sie müssen sich eben doch mehr zurückhalten, um der Nachbarschaft keinen Anlass für weitere Beschwerden zu geben. Wir befürchten eine Destabilisierung unserer beiden Kinder. <> Natürlich muss das Jugendamt dem Vorfall nachgehen. So kündigen sie sich zu einem Hausbesuch an, um mit uns zu sprechen. Frau Wehrmann, die noch zuständig ist und Frau Schilling, die die Zuständigkeit bald übernehmen wird, sitzen bei uns am Tisch. Sie können sich davon überzeugen, dass die Kinder unversehrt und stark beunruhigt sind. <>Wir schildern die Sache aus unserer Sicht und betonen, dass diese Aktion der Stabilisierung der Situation der beiden Kindern nicht zuträglich war. Deshalb fordern wir ein, dass nicht nur die Kinder geschützt werden müssen, sondern auch die gesamte Pflegefamilie vor Angriffen von außen bewahrt werden muss. Dabei wollen wir, dass diese und künftige Situationen auch darauf untersucht werden, ob eine Anzeige wirklich fundiert ist oder ob andere Interessen dabei mitspielen. Wir schlagen vor, Nachbarn, die Schule und den Hort zu befragen. <> Sicherlich haben die Mitarbeiter der Jugendämter auch ihre Erfahrungen und ein Urteilsvermögen. Aber in einer Zeit, in der die Jugendämter in der Kritik stehen, nicht genug gegen Misshandlungen von Kindern zu tun, sind auch sie unsicher geworden und möchten sich absichern. Aber in unserem Falle bleiben Konsequenzen aus; wir haben wohl überzeugt. <> Dennoch ist es schon unglaublich, wozu manche Menschen fähig sind, nur um andere zu diskreditieren und mit ihnen zu stänkern. Sie wissen ja nicht, was sie den Kindern antun, wie sie sie verunsichern, was sie kaputt machen. Wir müssen damit leben. Und wir sind eine Erfahrung reicher. <<

    Ich habe genen jeden, der an die Verschleppung unserer beteiligt war ine Strafklage wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit beim IStGH in Den Haag eingereicht !!!

    Mit freundlichen Grüßen Ralf von der Lieth

  4. daniela petry schreibt:

    Lieber Herr Gehrke,

    können Sie mir folgende Fragen beantworten ?
    1) wie kann es sein, dass ein Jugendamt straffrei dabei weg kommt, mich nach dem positiven Gerichtsbeschluss, dass mein Sohn von seinen Großeltern wieder nach Hause darf, einfach ignoriert, und mich mit folgendem Wortlaut noch vor dem Gerichtsgebäude erpresst : Holen Sie ihr Kind, worauf sie eigentlich jetzt Recht haben,dann komme ich morgen wieder,um ihn erneut in Obhut zu nehmen, wenn es sein muss, komme ich mit der Polizei..???

    –besagte JA Mitarb. wurde einfach ein Jahr beurlaubt, um jetzt in einem anderen Jugendamt weiter ihr Unwesen zu treiben

    2) wie kann es sein, dass die Pflegeeltern meiner Tochter (für die ich bis heute keinen Grund genannt bekam, weshalb man sie in Obhut nahm) jeglichen Umgang untersagen, und mir die Tür vor der Nase zuknallen, wann immer ich dort hinkomme ?
    Muss ich wirklich alles über das JA regeln, oder hab ich nicht auch 1x jährlich zum Geburtstag meiner Tochter, das Recht ihr ihre Geschenke persönlich zu überreichen, oder auch mal mit ihr zu telefonieren ?
    Wieso wird mein angezeigter Missbrauch durch den PV (habe mit 4 versch. Institutionen telefoniert, bevor ich eine Anzeige machte) vollkommen ignoriert, indem man auf vorherige Ankündigung, kurz durch das Haus der PE geht, und es dabei bleibt; keinerlei ärztliche Untersuchung oder psychologische Untersuchung hat jemals statt gefunden, und das obwohl auch die Großeltern glaubhaft versichert haben, dass da etwas nicht stimmen kann ?

    3) warum bleiben seit Jahren, die Wünsche meiner beiden Kinder vollkommen unberücksichtigt ?

    Mit freundlichen Grüssen
    eine entrechtete Mutter, die dadurch schon Witwe geworden ist

    D.Petry

    • lehrergehrke schreibt:

      Hallo, Frau Petry,
      die meisten Ihrer Fragen sind sicherlich eher rhetorisch gemeint. Ich kann sie nicht beantworten, weil ich den Hintergrund und auch die berühmte „andere Seite“ nicht kenne.

      Nur so viel: Das Verhalten des Jugendamtes ist sicher nicht in Ordnung. Aber auch wir haben erfahren müssen, dss Jugendämter sich nicht an gerichtliche beschlüsse halten. Da gibt es nur eins: Kämpfen, wenn man die Kraft dazu hat.

      Zu 2.: Leibliche Eltern haben ein Umgangsrecht, das wissen auch die Jugendämter. Es kann allerdings bedeuten, dass der Umgang begleitet durch das Jugendamt oder die Pflegeeltern stattfindet. Und der Vorwurf von Missbrauch ist schon harter Tobak. Da hilft nur eine Strafanzeige, aber nur, wenn der auch wirklich belegbar ist. Und denken Sie immer daran, was Sie Ihrem Kind zumuten, wenn sich der Missbrauch nicht nachweisen lässt. Ein solches Ermittlungsverfahren ist kein Waldspaziergang!

      Zu 3.: Wir wissen auch, dass Kinder ihren leiblichen Eltern ganz etwas anderes erzählen, als ihren Pflegeeltern. Sie erhoffen sich daraus Vorteile und können die Folgen nicht abschätzen.

      Ich wünsche Ihnen viel Kraft, um alles zu tragen. Und ich wünsche Ihnen, dass Sie besser mit den Pflegeeltern zusammen arbeiten können.

  5. daniela petry schreibt:

    Hallo Herr Gehrke,

    keineswegs waren meine Fragen eher rhetorisch gemeint; sonst bräuchte ich sie nicht zu stellen.

    Und nun zu Ihren Antworten/Fragen :
    Zualler erst müssen Sie wissen, dass es nie einen Grund gab, mir meine kinder zu entreissen.
    Das wurde nicht nur durch verschiedene Familienhelfer, die eigens zum Finden eines Fehlers eingesetzt wurden, festgestellt, sondern das JA hat sich auch bei Gericht lächerlich gemacht, in dem es dort ins ´Stottern kam, als es gefragt wurde, welchen Grund es für die Inobhutnahme gab (es wurde auch nicht dem Gericht innerhalb von 48 Std . gemeldet; Fazit : JA Mitarb. wurde durch eine andere ersetzt, die das perfide Spiel weiter trieb…und von mir davon lief, wenn ich sie auf der Strasse traf).

    Die Besuche waren natürlich und ganz typisch für die deutschen Jugendämter (dann kann man besser kontrollieren und eingreifen), allesamt begleitet; was übrigens nicht nur belastend für die Eltern ist !
    Meine Tochter hat sich dies sogar im Alter von 3 Jahren, bereits zunutze gemacht und anhand von Puppen deutlich gemacht, dass das Kind zur Mutter gehört.
    All solche Zeichen wurden jedoch übersehen, weil es ja in ihrem Sinne war, das Spiel zu gewinnen, und so leiden meine Kinder seit vielen Jahren still vor sich hin; meine Tochter will inzwischen nicht mehr leben, sie ist jetzt 10 Jahre alt.

    Was den Missbrauch angeht, so zieh ich mir meine Schlüsse nicht aus irgendwelchen Erzählungen meiner Tochter (muss mich aber schon wundern, dass der Ausdrück Möse, aus dem Mund m. Kindes, für das Jugendamt als vollkommen normal angesehen wird, und auch dass das Kind splitterfasernackt und ohne Aufsicht, im Garten herumspringt, so dass ein Zugriff durch Fremde, jederzeit möglich gewesen wäre), sondern aus dem was ich zu sehen bekam.
    Meine Tochter zeigte mir Nacktfotos von sich, und deren Tochter in eindeutigen Posen, die sich Kinder niemals einfallen lassen würden….leider hab ich keines mitgenommen, was ich bis heute bereut habe.
    Als sie mir erzählte, ihre Möse würde ihr weh tun, ich mir daraufhin mein Kind ansah, und feststellen musste, dass sie völlig vernachlässigt war, und vor Urin regelrecht stank, war ich entsetzt.
    Die Pflegeeltern stritten sich derweil lauthals im Flur; die Badewanne wäre übergelaufen, hätte ich sie nicht ausgestellt.

    Sie warfen mich dann umgehend aus dem Hause, nachdem sie sahen, dass ich mit meiner Tochter gemeinsam im Bad war; mein Kind klammerte sich an mein Bein und flehte mich lautweinend an, ich solle sie mitnehmen und nicht bei den Leuten lassen.

    Sie können mir hier Einwände aufzählen, so viele sie wollen …..es ist ein Verbrechen gewesen und ist es immer noch, was man uns angetan hat, und noch tut; hätte ich alles auf Film gebannt, bräuchte ich mir auch die Finger nicht mehr wund zu schreiben, oder meinen Mund in Fusseln reden.
    Es gibt Pflegeeltern, die sich an unseren Kindern bereichern, und dazu gehört auf jeden Fall, auch diese zu.
    Sie erlauben weder mir, noch der Großmutter, ihr neue Sachen zum anziehen zu schenken, sondern sie bekommt nur abgetragene Sachen oder allenfalls ein Paar neue benötigte Schuhe vom Osterhasen.

    Als ich mit Hr. von der Lieth vor zwei Jahren dort war, um ihr ein Geburtstagspaket zu bringen, stand der PV in der Tür, schloss sie gleich hinter sich, nahm das Paket entgegen, und sagte wir sollen sofort das Grundstück verlassen, sonst würde er die Polizei rufen.
    Meine Tochter wäre also unter sogenannter Begleitung durch einen asozialen PV gewesen ! ! ! !

    MIr kommt schon wieder viel zu sehr, die Wut hoch, wenn ich an all die Ereignisse denke, und der Tatsache, dass meine Kinder dringend nach Hause müssen.

    Dass ein Kind, was mit zwei Jahren trocken war, sich mit knapp sechs Jahren wieder einkotet und nässt, finden Sie normal oder habe ich vielleicht auch die schuld daran , oder könnte es sein, dass es nicht gut aufgehoben ist ?

    Wie Sie sehen, kann ich nicht einfach rhetorisch bleiben, sondern es macht mich fertig, und löst nicht zu beschreibende Gefühle und ´Gedanken aus.
    Derlei Verbrechen können hierzulande straffrei an Familien die sich nie haben etwas zuschulden kommen lassen, verübt werden.

    Ihre 3 kann ich nicht nachvollziehen, das wird wohl bei älteren Kindern so sein, aber ganz sicher nicht bei 3-5 jährigen ! ! !

    Es sind nicht die Kinder, die lügen, sondern die Erwachsenen !

    • lehrergehrke schreibt:

      Sehr geehrte Frau Petry,
      wie ich schon schrieb: Pflegeeltern stehen unter strenger Aufsicht des Jugendamtes. Das JA ist verpflichtet zu reagieren, wenn es auch nur den leisesten Verdacht auf Missbrauch git, bei leiblichen wie bei Pflegeeltern. Letztlich bleibt Ihnen immer noch die Möglichkeit der Strafanzeige in jedem x-beliebigen Polizeirevier, spätestens dann muss das JA tätig werden und die Staatsanwaltschaft bei hinreichendem Tatverdacht tätig werden. Es ist die einzige Möglichkeit.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s