Über diese Geschichte

Dies ist eine Geschichte darüber, welches Schicksal manche Menschen von früh an zu ertragen haben und wie sie sich darauf einstellen. Ich habe sie „Ab jetzt vertraue ich niemandem“ genannt, weil Kinder, die vernachlässigt worden sind, es schwer haben, jemals wieder jemandem zu vertrauen. Manchmal gibt es einen Punkt, an dem sie das ganz klar äußern. Das ist in dieser Geschichte geschehen.

Es ist eine Geschichte darüber, wie diejenigen, die ihnen unendliches Leid zugefügt haben, Recht bekommen und diejenigen, die versuchen, ihre Interessen zu vertreten, kämpfen müssen, um gehört zu werden und schließlich doch scheitern können. Sie ist ein Lehrstück über das Wesen der Bürokratie in Deutschland. Die Akteure sind leibliche Eltern, die in der Erziehung ihrer Kinder gescheitert sind, Pflegekinder, die durch ihre leiblichen Eltern tief verletzt worden sind und deren Pflegeeltern, die die Aufgabe haben, diese verletzten Kinder zumindest bis zu ihrer Volljährigkeit zu begleiten und die Mitarbeiter des Jugendamtes, von deren Entscheidungen das Wohl des Pflegekindes maßgeblich abhängt.

Die Personen in dieser Geschichte sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen sind rein zufällig, zeigen jedoch, dass die Vorkommnisse und Situationen in dieser Geschichte alles andere als realitätsfern sind, so unglaublich und stellenweise kurios sie sich auch anhören mögen.

Diese Geschichte enthält Anschreiben und Analysen, die fiktiv sind. Sie dienen der Darstellung des Problems, beziehen sich jedoch nicht auf real existierende Personen. Dennoch hätten sie so geschrieben werden können.

Diese Geschichte hat einen Fokuspunkt: den Wendepunkt. Von diesem aus entwickelt sich die Geschichte nach vorne und nach hinten. Wie es weiter geht, steht in der Kategorie Die Zeit danach . Die Eskalation schildert die unmittelbare Situation, die dazu geführt hat, Susann in die Obhut des Jugendamtes zu geben. Die Anbahnung fängt dort an, als die Kinder in die Pflegefamilie vermittelt werden und wie sich Pflegeeltern manchmal um Pflegekinder bemühen müssen. Hier wird geschildert, wie Pflegeeltern manchmal erst spät entdecken, wie stark ihre Pflegekinder traumatisiert sind und wie sie darauf reagieren. Der Kampf um Normalität beinhaltet alles, was wir über Jahre hinaus getan haben, von Therapien bis zum Versuch, sie in der Schule fördern zu lassen, mit allen Schwierigkeiten, die uns bereitet wurden.

Zwei Kategorien sind etwas außergewöhnlich. Zum Anfang enthält die Beschreibung des Wendepunktes und Allgemeines wie Gedichte und Geschichten. Die Analysen enthalten fachliche Ratschläge zu Einzelproblemen traumatisierter Kinder wie Grundsätze für das Zusammenleben in einer Familie oder die Auswirkung der Traumatisierung auf das Verhalten und die Leistung in der Schule.

Eine Bitte noch zum Schluss: Ich habe nichts gegen die Weiterverbreitung dieser Geschichte. Aber es steckt mein Wissen und meine Arbeit darin. Wer die Geschichte verwenden, verlinken oder zitieren möchte, erwähnt bitte die Quelle und gibt mir eine kurze Rückmeldung auf  „beratung-traumakinder(at)arcor.de“.

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Über Sir Ralph

Spezialist für Englisch, Wirtschaftsenglisch, Lernmethoden und Motivation, Pflegekinder und -eltern, internationale Kontakte, passionierter Motorrollerfahrer // Expert in English and Commercial English, interested in foster parenting and international contacts and riding my 125cc scooter
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